Uwe Langschwager

Uwe Langschwager

* 03.04.1941
† 20.12.2018
Erstellt von Lippische Landes-Zeitung
Angelegt am 29.12.2018
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Kondolenzen (1)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,

06.12.2019 um 15:02 Uhr von Beate Lippert

„Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Uwe Langschwager kam als Wanderer in unsere Alpenvereins-sektion und hat mit seiner Frau Karin und vielen anderen Vereinskameraden nicht nur Täler, sondern auch Gipfel der schönen Alpenwelt erwandert, und diese Erlebnisse werden nun auf schmerzliche, aber auch schöne Weise wieder präsent. Im Laufe seiner über 30-jährigen Mitgliedschaft entschloss sich Uwe, auch aktiv in der Vereinsarbeit mitzuwirken, und so ergaben sich erste Möglichkeiten bei unseren Vereinsmitteilungen, dem „Bergspiegel“. Kurzzeitig hatte er das Amt des Schatzmeisters inne, wobei ihm sicher sein kaufmännischer Beruf eine Hilfe war.

Nach zwanzig Jahren seiner Sektionszugehörigkeit war das Amt des Ersten Vorsitzenden vakant, und nachdem Uwe von mehreren Personen gefragt wurde, ob er denn für dieses Amt zur Verfügung stehen würde, hat er dann den Vorsitz der Sektion im Jahr 2002 übernommen.

Der Bezug zu dem 23. Psalm – Der gute Hirte – ist für mich gar nicht so weit hergeholt, war Uwe Langschwager doch der gute Hirte unserer Sektion. 15 Jahre hat er die Geschicke der Sektion hervorragend geleitet, war allen Gruppen positiv gewogen und letztendlich verdanken wir ihm durch seinen unermüdlichen Einsatz unsere Kletterwand in der Kreissporthalle.

Sein besonnenes, ehrliches und ausgleichendes Wesen hat sich positiv auf die Vereinsarbeit ausgewirkt und es hat Freude bereitet, mit ihm zusammenzuarbeiten. Und diese Tatsache haben auch externe Alpenvereinsmitglieder hervorgehoben, mit denen Uwe Kontakt hatte, unter anderem auch Otmar Baier, unser Betreuer des Detmolder Grates in den Hohen Tauern. Uwe hat sich selbst so manches Mal als Schlitzohr bezeichnet, denn Vorstandsposten wurden gleich mit einer Aufgabenübertragung versehen. Für unser alpines Arbeitsgebiet in den Hohen Tauern konnte er Uwe Lange gewinnen, um die jährlich nötigen Inspektionsgänge durchzuführen. Überhaupt lagen ihm die Hohen Tauern im österreichischen Bundesland Kärnten mit all den anderen dort tätigen Sektionen sehr am Herzen, und aus anfänglichen „Arbeitsbeziehungen“ entwickelten sich echte Freundschaften. Mehrfach hat Uwe uns Detmolder mit einem Augenzwinkern daran erinnert, die Hohen Tauern auch mal als Tourengebiet zu nutzen.

Dieser Stein aus den Hohen Tauern möge Uwe auf seiner letzten Wanderung begleiten, auf dass wir dankbar für seine geleistete Arbeit sind und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.